Zeitmagie

Zeitmagie

 

Das Mysterium Zeit! Hier beginnt schon unser eigentliches Problem. Die Wissenschaft scheint die Geheimnisse der Zeit enträtselt zu haben. Wir haben Kalender, Uhren, können anhand des zeitlichen Verfalls von Atome das Alter der Dinge berechnen. Somit sind also die Rätsel der Zeit entschlüsselt.

 

Doch sehe wir es einmal aus einer anderen Perspektive und dazu müssen wir in der uns bekannten Zeit zurückgehen.

Wenn wir nun davon ausgehen das bereits 30 000 Jahre vor Christus wurden die ersten Kalender entwickelt wurden. Und man dann mit Sonnenuhren, Sanduhren, Kerzen und schließlich mit mechanischen Uhren versuchte die Zeit immer genauer einzuteilen und zu messen. Dann, ja dann haben wir die Sicht der Dinge auf die Zeit, die man zivilisiert nennt und gemäß der Masse der Menschen angepasst hat.

 

Doch aus einer anderen Sicht: „Geheimnis Zeit“

 

Die Zeit ist magisch. Bis heute vermag niemand, die Zeit in Gänze zu erklären oder zu beeinflussen.

Doch es gibt und gab andere Kulturen, in denen die Zeit nicht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufgeteilt wird. In einigen Kulturen existiert noch nicht einmal der Begriff der Zeit. Die alten Ägypter beispielsweise hatten ein zyklisches Verständnis von Zeit, die sich in ewiger Dauer niederschlägt. Die Göttin Neith stand für alles was da ist und noch nicht da ist.

Im alten Ägypten gab es nicht das Zeitverständnis, welches unsere westliche Welt heute entwickelt hat. Während wir die Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufteilen, hatten die alten Ägypter ein dualistisches Zeitverständnis. Für sie gab es zum einen die zyklische, immer wiederkehrende Zeit und die ewige Dauer. Erst beide Aspekte gemeinsam bildeten für Altägypten den Begriff Zeit.

 

Neheh, stand für die bewegte, zyklische Zeit und ist männlich. Neheh steht für den Sonnengott Re.

 

Djet, stand für die ewige Dauer und ist weiblich. Djet steht für den Beherrscher der Toten, Anubis.

 

In der altägyptischen Kosmologie stützen Neheh und Djet den Himmel. Beide zusammen brachten die Zeit hervor. Die Zeit erschuf den Raum und bewahrte die Ordnung.

Im alten Ägypten wurde der Kosmos beobachtet, um zyklische Ereignisse zu erkennen. In diesen Zyklen offenbarte sich für die Ägypter das Göttliche. Verschiedene Rituale dienten dazu, durch zyklische Wiederholungen die Ordnung zu erhalten. Viele dieser Rituale dienten dazu, das Vorankommen der Sonne zu unterstützen. Man glaubte, dass ohne Rituale, die Sonne ihren Weg, den Sonnenuntergang und -aufgang nicht alleine schaffen könne.

 

Neheh und Djet

 

Re ist verbunden mit Neheh und steht für die zyklische Zeit

Neheh, die männliche zyklische Zeit, manifestierte sich im An- und Abschwellen des Nils, im Sonnenauf- und untergang, im Mondverlauf, im Zyklus der Bäume, welche ihre Blätter verlieren und im Frühjahr neue nachwachsen lassen etc.

 

Das eigene menschliche Dasein war zyklisch. Der Mensch durfte auf einen völligen Neuanfang nach Abschluss seines Lebens hoffen. Und mit Neuanfang ist ein wirklicher sich verjüngender Neuanfang gemeint. Der Sonnengott entsteht, wie er beim ersten Mal in der Erde des ersten Mals entstanden ist. So sprachen die alten Ägypter auch nicht vom Abschluss eines Jahres, sondern von einem sich immer wieder mit dem Frühjahr verjüngenden Zyklus.

 

Rituale im alten Ägypten dienten der Stabilisierung aller zyklischen Wiederholungen.

 

Djet, die weibliche ewige Dauer, ist das ewig vollkommene. Die Pyramiden symbolisieren die Ewigkeit durch Stein gewordene Zeit. Die Mumien Ägyptens sind ebenfalls Ausdruck dieser Ewigkeit. Kein Leichnam sollte jemals verfallen.

 

Die Vereinigung von Neheh und Djet in eine ewige zyklische Zeit wurde von den Ägyptern sehr oft dargestellt. Der Sonnengott Re befährt bei Tag den Himmel und Nachts taucht der in die Unterwelt des Anubis ein. Diese Vereinigung fand symbolisch immer um Mitternacht satt.

 

In dieser Zeit ging man nicht von Technik aus und doch war die Zeit auf den „Körperlichen Menschen“ und die Natur bezogen. Nur die Priester und Priesterinnen hatten noch einen Aspekt mit dem nur sie arbeiteten. Seele und Zeit. Das Wissen um die die Zeitmagie der Priester und Priesterinnen ging verloren. Doch gibt es immer noch ein paar alte Aufzeichnungen die besagen das sie nicht nur ein anderes Zeitverständnis hatten sondern diese auch beeinflussen konnten

 

Haben wir den Zeitbegriff selbst erfunden?

 

Was ist denn nun eigentlich die Zeit? Die Zeit ist die vierte Dimension, welche unsere dreidimensionale Welt von Länge, Breite und Höhe ergänzt. Denn Dinge geschehen nicht nur an einem bestimmten Ort, sondern auch zu einem bestimmten Zeitpunkt.

 

Ohne die Festlegung eines Zeitpunktes würde uns jede Verabredung an einem festgelegten Ort schwerfallen. Die Definition der Zeit und Aufteilung unseres Tages in Stunden, Minuten und Sekunden war ein wichtiges Instrument für die Weiterentwicklung der Menschheit.

 

Doch diese von uns selbst erschaffene Aufteilung und Messung der Zeit erklärt noch nicht ihr Wesen. Also welches Wissen ging uns verloren oder haben die Menschen einfach nur verlernt alles aus einer anderen Sicht zu sehen?

 

Sind Zeitreisen möglich?

 

Ist die Zeit also nur eine von uns erschaffene Dimension, die uns an selbst erschaffene Messmethoden fesselt? Nein, denn auch wenn auf Quantenebene die Zeit nicht existiert, so spielt sie dennoch eine Rolle, sobald sich unsere Atome zu körperlichen Formen zusammengesetzt haben. Unsere Körper altern. Die Zeit schreitet für uns linear voran. Die Zeit gibt uns derzeit nur eine Richtung vor. Unser heutiger Entwicklungsstand lässt kein Vor- oder Zurückreisen in der Zeit zu.

 

Doch es gibt bereits theoretische Modelle, die Zeitreisen ermöglichen.

 

 

 

 

 

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