Hexenverfolgung

Was war die Hexenverfolgung? Verfolgungen Menschen, die der Zauberei angeklagt wurden, gab es in fast allen Kulturkreisen; mit Hexenverfolgung als historischem Begriff meint man allerdings die Periode der legalen Hexenverfolgung bzw. der Hexenprozesse in Europa vom 15. bis ins 18. Jahrhundert. Der Großteil der Hexenverfolgungen liegt entgegen der landläufigen Ansicht nicht im Mittelalter, sondern in der frühen Neuzeit.

Allgemein lassen sich Parallelen zwischen der Hexenverfolgung und der Judenverfolgung feststellen, so wird die Hexenverfolgung auch als "Holocaust gegen die Frauen" bezeichnet.



Hexenverfolgung - Die Meinung der Mondtöchter

Im Laufe der letzten paar Jahrhunderte, gerade zur Zeit der Industrialisierung, sind viele der alten Kriege, Völkermorde und Hetzjagden auf diese Welt in Vergessenheit geraten. Wir sind jetzt zivilisiert, die alten Gräueltaten vergessen und bis auf einige Ausnahmen, siehe den 2. Weltkrieg, lassen wir die Vergangenheit lieber ruhen.

Hierfür gibt es wirklich kein besseres Beispiel als die Hexenverfolgung, die über mehrere Jahrhundert lang weit mehr als 2 Millionen Menschen dass Leben gekostet hat. Erzeuger dieser Hexenjagd waren einige Beteiligte europäische Länder sowie hauptsächlich die katholische Kirche und deren Aufhetzung gegen Andersgläubige. Hierzu zählten Kräuterfrauen, Hebammen, Heiler, Druiden, Priester und Priesterinnen der alten Glaubensrichtungen usw.

Als Mondtöchter haben wir folgende Meinung, die Hexenjagd war und ist ein unverzeihlicher Akt der Grausamkeit und der Unterbindung jeglicher Freiheit eines jeden einzelnen Menschen, seinen eigenen Weg zu wählen und selbst zu entscheiden. Die Kirche hatte schlichtweg den Wunsch, mehr Macht zu erlangen und die Menschen unter ihre Kontrolle zu bringen, wie und auf welche Weise ist allgemein bekannt, wenn auch gern ignoriert. Ablassbriefe, Beichte, Predigten von der Hölle und den Sünden der Menschen standen auf der einen Seite und machten den Menschen Angst, sodass sie sich der Kirche unterwarfen. Auf der anderen Seite mussten die alten Glaubensformen, Gottheiten und vor allem das wissenschaftliche und mystische Wissen der Menschen ausgelöscht werden, um den Pfad für den einzigen neuen Gott zu ebnen.

Die Hexenverfolgung war also nichts weiter als eine politische Propaganda der Kirche um an Geld und Macht zu gelangen. Das klingt jetzt alles noch relativ harmlos, denn es werden nur die Intentionen erklärt, die Realität sah natürlich geringfügig anders aus: Verbrennen, ertränken, vierteilen, Vergewaltigung, Folter auf jede nur erdenkliche Weise und die größten Perversitäten der Menschheit verbergen sich hinter dem, was wir „Hexenverfolgung“ nennen.

Die Kirche hat sich bis heute nie wirklich dafür entschuldigt, was dort eigentlich passiert ist. Natürlich sind die heutigen Menschen in der Kirche nicht mehr für die Vergangenheit verantwortlich, ebenso wenig wie junge Menschen in Deutschland für den Holocaust. Nichtsdestotrotz wäre ein Eingeständnis das Mindeste, sowie die Reinwaschung des Hexenbegriffes und ihres Glaubens.



 

 

 

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